Zusammen mit Mitgliedern des Katholisch-Theologischen Seminars der Philipps-Universität in Marburg haben sich Studierende und Lehrende der JGU Mainz aus dem Fachbereich 01, Katholische Theologie und Evangelische Theologie, auf den Weg nach Paris gemacht.
Begleitet wurden die insgesamt 13 Studierenden von Prof. Dr. Thomas Hieke, Dr. phil. Andrea Klug, Dr. phil. Katja Weiß, Dipl.-Theol. Karoline Totsche aus Mainz und Prof. Dr. Stephanie Ernst aus Marburg.
Gemeinsam sollten in den Exponaten des Louvre die Einflüsse des Alten Orients und des Alten Ägyptens auf das Umfeld des Alten Testaments kennengelernt und erforscht werden.
Nach einer gemeinsamen Zugfahrt, bei der am Ende alle heile am Hotel angekommen sind, haben wir uns auf den Weg zu Notre Dame gemacht, um einen Eindruck des Wiederaufbaus der Kathedrale nach dem verheerenden Brand zu gewinnen. Danach konnten wir uns eigenverantwortlich die Stadt anschauen, bis wir uns zu einer Einführung in die folgenden Tage trafen, bei der wir uns kritisch mit der Provenienz der Ausstellungsstücke und dem Umgang des Louvre damit auseinandergesetzt haben.
Am nächsten Morgen starteten wir früh mit dem Linienbus in Richtung Louvre. Wie auch an Tag drei verbrachten wir die Zeit im Louvre in den Ausstellungen zur Altorientalistik und Ägyptologie. Die inhaltliche Vorbereitung der Exponate wurde zum Teil von Studierenden übernommen und mit der Expertise der Dozierenden ergänzt. Besondere Begeisterung lösten dabei die immer wieder eingestreuten aktiven Teile aus. So konnten wir zum Beispiel mit Hilfe eines Stückes Knete Keilschrift ausprobieren, kreierten unsere eigenen Siegel und Mischwesen oder haben die neutrale Beschreibung von Exponaten erlernt. Die Analyse der verwendeten Sprache und Schreibweise war wie auch die Götter- und Herrscherdarstellungen ein verbindendes Element beider Themenbereiche.
Am zweiten Abend war erneut Gelegenheit, die Stadt zu erkunden, sodass wir in Kleingruppen den Eifelturm, den Triumphbogen oder auch einfach das Pariser Stadtleben genießen konnten. Spätestens dabei zeigte sich besonders, wie gut die Kooperation zwischen den beiden Universitäten auch bei den Studierenden Anklang fand. So machten sich auch gemischte Gruppen aus Mainz und Marburg auf den Weg durch Paris.
Tag drei endete trotz französischen Generalstreiks, der uns auch einige Ausstellungen im Louvre versperrte, mit einer erfolgreichen Rückreise nach Mainz und Marburg.
Wir bedanken uns für die Planung und Durchführung der Exkursion, unser gutes Miteinander und die Pariser Sonne und werden sicherlich viele Eindrücke und Neugelerntes bewahren.
Wir bedanken uns außerdem bei den Freunden der Universität Mainz e.V. für ihre großzügige Unterstützung der Mainzer Studierenden!