Podiumsdiskussion der Katholisch-Theologischen Fakultät mit Kardinal Lehmann, Peter Frey und Michael Sievernich stößt auf großes Interesse

Wird Papst Franziskus die katholische Kirche reformieren können? Was bewegt diesen ersten Papst aus Lateinamerika? Was ist seine politische Botschaft? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz veranstalteten Podiumsdiskussion am 8. Juli 2013 mit dem Mainzer Bischof, Karl Kardinal Lehmann, dem Chefredakteur des ZDF, Dr. Peter Frey, und dem emeritierten Mainzer Pastoraltheologen und Jesuiten Prof. Dr. Michael Sievernich. Ein Fazit des Abends: Der Reformwille, der zur Wahl des neuen Papstes geführt hat, sollte in den nächsten Monaten zu konkreten Reformschritten führen. Sonst drohe große Enttäuschung. Wer aber stets nur nach Rom schaue, ob als Bischof oder einfacher Katholik, der laufe Gefahr, die eigene Verantwortung nicht wahrzunehmen.