Neuigkeiten aus der Kath.-Theolog. Fakultät

Artikel zu innovativem Lehrprojekt in der Zeitschrift für Hochschulentwicklung erschienen

Das Projekt IntWiss wurde 2019/2020 als innovatives Lehrprojekt der Fakultät vom Gutenberg-Lehrkolleg gefördert. Nun ist in der Zeitschrift für Hochschulentwicklung ein im Rahmen des Projektes entstandener Artikel erschienen, hier ist er abrufbar. Er zeigt, dass das Konzept der Integration einer durchgängigen Vermittlung von Methodenkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens in die Fachlehre und die an der Fakultät durchgeführten Evaluationen dazu Erkenntnispotential auch über die katholisch-theologische Fakultät und die JGU hinaus haben.

Einladung zum Vortrag im Rahmen des Habilitationsverfahrens von Frau Dr. theol. Urszula Pękala

Integration und Abgrenzung.
Umgang mit religiöser Differenz am Beispiel des Augsburger Religionsfriedens 1555 und
der Warschauer Konföderation 1573.

am Mittwoch, den 30. Juni 2021, 16:00 Uhr.
Zu diesem Vortrag sind ausdrücklich auch die Studierenden der Fakultät herzlich eingeladen. Aufgrund der gegenwärtigen Bedingungen ist eine Teilnahme an diesem Vortrag nur mittels digitaler Präsentation möglich.
Alle Interessierten erhalten nach Ihrer Anmeldung im Dekanat bis zum Freitag, 25. Juni 2021 eine Benachrichtigung mit dem erforderlichen Link für die Teilnahme.

Hier finden Sie den entsprechenden Aushang.

Nachruf zum Tod von Univ.-Prof. em. Dr. theol. Dr. phil. Hansjakob Becker

29.10.1938 – 16.06.2021

Die Nachricht vom Tod unseres Kollegen Hansjakob Becker hat uns mit großer Trauer erfüllt.
Hansjakob Becker, geboren am 29.10.1938 in Essen, studierte nach seinem 1957 in Saarbrücken abgelegten Abitur Philosophie und Theologie zunächst an der Dominikanerhochschule Albertus Magnus in Walberberg, ab 1960 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1969 wurde er dort mit einer Untersuchung zur Liturgie des Kartäuserordens zum Dr. theol. promoviert. Da es damals noch nicht möglich war, sich als Laie in katholischer Theologie zu habilitieren, begann Becker 1969 ein Zweitstudium in den Fächern Lateinische Philologie des Mittelalters und Paläographie, Musikwissenschaft sowie Kunstgeschichte, das er 1975 mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss. 1977 schließlich erfolgte die Habilitation im Fach Liturgiewissenschaft, im gleichen Jahr wurde er auf den C4-Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft und Homiletik am Fachbereich Katholische Theologie der Johannes-Gutenberg-Universität berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung 2004 lehrte und forschte. Weiterlesen "Nachruf zum Tod von Univ.-Prof. em. Dr. theol. Dr. phil. Hansjakob Becker"

Prüfungen im Sommersemester 2021

Liebe Studierende und Lehrende der Kath.-Theol. Fakultät,

da sich auch im Sommersemester 2021 die Lage nicht so weit entspannt hat, dass wir wieder „Normalbetrieb“ haben, besteht erneut für die Durchführung der Prüfungen am Ende des Semesters Informationsbedarf. Dazu stellen wir Ihnen hier die erforderlichen Informationen für die Durchführung der Mündlichen Modulprüfungen zur Verfügung.

Des Weiteren finden Sie hier die Informationen zur Durchführung der Schriftlichen Modulprüfungen, die wie im vergangenen Wintersemester wohl vor allem wieder als Take-Home-Prüfungen (vgl. Corona-Satzung § 4) durchgeführt werden. Bitte nehmen Sie dieses Angebot wahr und achten Sie auch auf die Aktualisierungen zu den einzelnen Informationen.

 

Andreas Menne in die Gutenberg Akademie aufgenommen

Andreas Menne, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Religionspädagogik, wurde im Sommersemester feierlich in den Kreis der Juniormitglieder der Gutenberg Akademie aufgenommen. Die Gutenberg Akademie ist ein interdisziplinäres Forum, in dem der überfachliche wissenschaftliche Austausch an der Universität regelmäßig gepflegt wird. Sie bietet 25 herausragenden Doktorandinnen und Doktoranden sowie Künstlerinnen und Künstlern (Juniormitglieder) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einen intensiven und regelmäßigen Austausch mit herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Künstlerinnen und Künstlern (Seniormitglieder).

 

DFG bewilligt Forschungsprojekt zur Johannesoffenbarung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das von Dr. Michael Hölscher beantragte neutestamentliche Forschungsprojekt „Entzauberte Rituale. Spuren der Fluchtafeln und ihre Funktion in der Offenbarung des Johannes“ bewilligt. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird mit gut 300.000 € gefördert. Dies teilte die DFG am 19. März 2021 in einem Schreiben an die Universität Mainz mit. Voraussichtlicher Projektbeginn ist im Frühjahr 2022.

Fluchtafel aus dem Heiligtum der Isis und Mater Magna in Mainz. Die Bleilamelle ist um einen Hühnerknochen gerollt (Foto: Martin Bahmann, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons).

Das Forschungsvorhaben untersucht Identitätskonstruktionen, Abgrenzungsprozesse und narrative Krisenbewältigungsstrategien einer frühchristlichen Gruppe im Kleinasien des 1. Jh. n. Chr., die sich in der Johannesoffenbarung niedergeschlagen haben. Zu diesem letzten Buch des biblischen Kanons verspricht das Material der Fluchtafeln einen neuen inhaltlichen Schlüssel.

Das Forschungsprojekt ist Teil des Profilbereiches „40.000 Years of Human Challenges“ der JGU. Dieser Forschungsverbund geht der Frage nach, wie Menschen mit Herausforderungen umgehen und welche Strategien und Praktiken sie zu ihrer Bewältigung entwickeln.