Neuigkeiten aus der Kath.-Theolog. Fakultät

FORTHEM – Bewerbung bis 20.April möglich!

Sehr geehrte Studierende,
mit herzlichen Grüßen möchten wir Sie hinweisen auf die aktuellen Angebote der europäischen Hochschulallianz FORTHEM, die JGU-Studierende dabei unterstützt, internationale Erfahrung zu sammeln, andere Universitäten in Europa kennenzulernen und Kontakte zu Studierenden aus anderen Ländern zu knüpfen. Bis zum 20. April kann man sich auf Förderungen für „Short Term Mobility“ bewerben, welche die Teilnahme an Programmen unserer Partner-Universitäten in Dijon, Palermo, Riga, Valencia, Opole oder Jyväskylä ermöglicht.

Eine Übersicht der Veranstaltungen sowie alle Infos zum Anmeldeprozess gibt es hier.

Die neuen Programme zur Kurzzeitmobilität ermöglichen:

  • an einer einwöchigen internationalen Lehrveranstaltung an einer der Partneruniversitäten gemeinsam mit anderen Studierenden der Hochschulallianz teilzunehmen,
  • an einer einwöchigen internationalen Lehrveranstaltung an der Universität Mainz mit anderen Studierenden der Hochschulallianz teilzunehmen,
  • einen Aufenthalt (10 Tage) an einer der sechs Partneruniversitäten für ein individuelles Projekt (z.B. Forschung für BA-, MA-, PhD-Projekt) zu verbringen.

Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit gern an das Mainzer Büro der FORTHEM Alliance (forthem@uni-mainz.de) wenden. Als Kontaktperson der Katholisch-Theologischen Fakultät steht Edith Wittenbrink für Rückfragen zur Verfügung.

Aufmerksam machen möchten wir Sie ferner auf die Förderungsmöglichkeiten für Sprachkurse über Santander Scholarships sowie auf die Summer School der Universität Jyväskylä.

DFG bewilligt Forschungsprojekt zur Johannesoffenbarung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das von Dr. Michael Hölscher beantragte neutestamentliche Forschungsprojekt „Entzauberte Rituale. Spuren der Fluchtafeln und ihre Funktion in der Offenbarung des Johannes“ bewilligt. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird mit gut 300.000 € gefördert. Dies teilte die DFG am 19. März 2021 in einem Schreiben an die Universität Mainz mit. Voraussichtlicher Projektbeginn ist im Frühjahr 2022.

Fluchtafel aus dem Heiligtum der Isis und Mater Magna in Mainz. Die Bleilamelle ist um einen Hühnerknochen gerollt (Foto: Martin Bahmann, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons).

Das Forschungsvorhaben untersucht Identitätskonstruktionen, Abgrenzungsprozesse und narrative Krisenbewältigungsstrategien einer frühchristlichen Gruppe im Kleinasien des 1. Jh. n. Chr., die sich in der Johannesoffenbarung niedergeschlagen haben. Zu diesem letzten Buch des biblischen Kanons verspricht das Material der Fluchtafeln einen neuen inhaltlichen Schlüssel.

Das Forschungsprojekt ist Teil des Profilbereiches „40.000 Years of Human Challenges“ der JGU. Dieser Forschungsverbund geht der Frage nach, wie Menschen mit Herausforderungen umgehen und welche Strategien und Praktiken sie zu ihrer Bewältigung entwickeln.

Öffnung der Bereichsbibliothek Theologie ab 15.03.

Unsere Bereichsbibliothek Theologie öffnet ab dem 15.03.2021 unter folgenden Bedingungen:

  • Die Bereichsbibliothek ist geöffnet Mo - Fr 10.00 - 20.00 Uhr.* Fachpersonal ist anwesend bis 14.00 Uhr, danach übernimmt WIS die Aufsicht.
  • 5 Kurzzeitbesucher können die Bibliothek ohne vorherige Anmeldung z.B. zum Scannen oder Abholen von bestellten Medien betreten.
  • Feste Arbeitsplätze für täglich zwei Zeitkontingente sind nur nach Anmeldung möglich unter https://www.ub.uni-mainz.de/de/platz-reservieren. Die Anmeldung ist möglich jeweils ab dem Vortag 14.00 Uhr. Nach erfolgreicher Reservierung weist das System automatisch eine feste Platznummer zu. Bevor der Platz genutzt werden kann, müssen Nutzer*innen ihren Bibliotheksausweis einscannen. Das gilt auch nach einer Pause oder wenn Nutzer*innen Plätze für beide Tagesabschnitte gebucht haben.
  • Ausleihe wie bekannt per Online-Bestellung am Vortag, Abholung am nächsten Öffnungstag ab 12.00 Uhr.
  • Das Tragen der medizinische Maske ist nach wie vor verpflichtend.

 

*Da zurzeit in Mainz eine Ausgangssperre ab 21 Uhr verordnet wurde, mussten die Öffnungszeiten kurzfristig angepasst werden. Sobald diese Ausgangssperre aufgehoben wird, werden auch die Öffnungszeiten der BB wieder angepasst werden.

Biographische Datenbank zu Mainzer Klerikern des 17. bis 19. Jahrhunderts jetzt auch online verfügbar

Das EU-Projekt „Research Infrastructure on Religious Studies“ (ReIReS) ist ein Zusammenschluss von 12 europäischen Forschungsinstitutionen, darunter die JGU Mainz, die eine innovative Infrastruktur für Religionsforschung innerhalb Europas entwickeln. Es bietet mit „ReIReSearch“ eine neue Forschungsdatenbank für historische Religionsforschung, die Sammlungen verschiedener europäischer Institutionen vereint und damit einen Zugang für Forschungen zu Judentum, Christentum und Islam sowie antiken und außereuropäischen Religionen eröffnet. Mit der Klerus-Datenbank des Instituts für Mainzer Kirchengeschichte werden nun erstmals auch prosopographische Daten zur Verfügung gestellt.

 

Datenbank der Mainzer Kleriker

Die Klerus-Datenbank wurde am Institut für Mainzer Kirchengeschichte über viele Jahre hinweg erarbeitet und war bisher nur vor Ort benutzbar. Sie enthält die biographischen Grunddaten von etwa 7500 römisch-katholischen Klerikern der Diözese Mainz, deren Weihe zwischen 1611 und 1806 lag. Dazu gehören Geburts- und Sterbedatum mit Ortsangaben, Weihen, Ämter oder besondere Leistungen, die Zugehörigkeit zu Orden oder Instituten sowie die Quellen, woher diese Informationen stammen. Auch weitere Besonderheiten aus ihrem Leben wurden vermerkt, zum Beispiel Krankheiten wie „lungenkrank“, Todesursachen, Patenschaften etc., oder ob ein Portrait des Klerikers existiert. Schlaglichtartige Einblicke in das Leben der Priester und Ordensleute bieten Vermerke wie „floh vor den Schweden“ oder „weigere sich, die lästige Stelle anzutreten“. Weiterlesen "Biographische Datenbank zu Mainzer Klerikern des 17. bis 19. Jahrhunderts jetzt auch online verfügbar"

Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses

Bei den Wahlen zum Fakultätsrat wurden

  • Martha Linck (7 Stimmen) und
  • Philipp Herrmann (3 Stimmen)

zu den neuen Vertretern der Gruppe der Studierenden gewählt.

Ersatzkandidaten sind

  • Severin Baumann (3 Stimmen) und
  • Lukas Walther (1 Stimme).

Aufgrund der Stimmengleichheit zwischen Herrn Herrmann und Herrn Baumann hat das Los entschieden, wie es die Wahlordnung der Universität vorsieht. Die Wahlbeteiligung lag bei 6,5%, coronabedingt konnte die Wahl nicht als Präsenz- sondern ausschließlich per Briefwahl erfolgen.

Nachdem die gewählten Kandidierenden die Annahme der Wahl bestätigt haben, kann das endgültige Wahlergebnis bekannt gegeben werden (verm. Anfang Februar). Allen vier Kandidierenden herzlichen Dank für ihre Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen und den beiden Gewählten herzlichen Glückwunsch und alles Gute für ihren Dienst.

Veröffentlicht am

Die Katholisch-Theologische Fakultät Mainz trauert um Johannes Reiter

Nachruf zum Tod von Univ.-Prof. em. Dr. Johannes Reiter

22.4.1944 – 28.12.2020

 

Mit großer Trauer hat uns nach den Weihnachtstagen die Nachricht vom Tod unseres Kollegen Johannes Reiter erreicht.

Johannes Reiter, geboren am 22. April 1944 in Beckingen-Haustadt (Saarland), hat nach dem Abschluss eines Ingenieursstudiums in Trier an der dortigen Katholisch-Theologischen Fakultät einen Abschluss als Diplomtheologe erworben und wurde ebendort 1977 mit einer Arbeit über den Moraltheologen Ferdinand Probst (1816–1899) zum Dr. theol. promoviert. Die Habilitation folgte 1983 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In seiner 1984 publizierten Habilitationsschrift untersuchte Johannes Reiter in historischer und systematischer Absicht Modelle christozentrischer Ethik. Im selben Jahr erhielt er als Nachfolger von Josef Georg Ziegler, dessen Assistent er war, den Ruf auf den C 4-Lehrstuhl für Moraltheologie in Mainz, den er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2009 innehatte. Weiterlesen "Die Katholisch-Theologische Fakultät Mainz trauert um Johannes Reiter"

Dr. Michael Hölscher wurde mit dem Lehrpreis der JGU ausgezeichnet

Dr. Michael Hölscher hat auf Vorschlag der Katholisch-Theologischen Fakultät den Lehrpreis der JGU für das Sommersemester 2020 erhalten.
In der Regel wird die Auszeichnung den Preisträgerinnen und Preisträgern beim jährlich durch das Gutenberg Lehrkolleg (GLK) veranstalteten Dies Legendi überreicht. Coronabedingt fand die Preisverleihung in kleinerem Rahmen am 23. September 2020 statt. Zusammen mit Dr. Michael Hölscher wurde auch Frau Dr. Anna Maria Bortz von der Evangelisch-Theologischen Fakultät für den Fachbereich 01 mit dem Lehrpreis der JGU ausgezeichnet.
Wir gratulieren Michael Hölscher sehr herzlich zu dieser Auszeichnung seiner exzellenten Leistungen und seines Engagements in der Lehre!

Verleihung der Lehrpreise der JGU Mainz am 23.09.2020. Von links: Dr. Michael Hölscher (Katholisch-Theologische Fakultät), Dr. Irene Schütze (Kunsthochschule Mainz), Dr. Anna Maria Bortz (Evangelisch-Theologische Fakultät), Prof. Dr. Stephan Jolie (Vizepräsident der JGU für Studium und Lehre). Foto: ©Stefan F. Sämmer

Wir vermissen unsere Studierenden!

Die Abteilung für Neues Testament vermisst ihre Studierenden! Da einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Vorlesungen und Seminare im ersten Semester sind und unsere Räume bisher noch nicht zu Gesicht bekommen haben, haben wir einen kleinen Video-Rundgang zusammengestellt:

Sollte das Video sich nicht abspielen lassen, kann es auch hier heruntergeladen werden.