Potenzielle Berufsfelder für die Absolventinnen und Absolventen liegen neben der Wissenschaft insbesondere im Bildungsbereich – z. B. in kommunalen, kirchlichen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen des dritten Bildungswegs und der gehobenen Erwachsenenbildung. Der Studiengang zielt außerdem auf Tätigkeiten in Museen und Verlagen sowie im (freien) (Wissenschafts-)Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit und bereitet im Hinblick auf die vermittelten Kompetenzen in der Informationsgewinnung, -vernetzung und -aufbereitung schließlich auch auf administrative und beratende Berufe vor
Dozent*innen in der Erwachsenenbildung vermitteln Fachkenntnisse aus verschiedenen Bereichen. Sie erarbeiten zielgruppenspezifische Lehrgangs- und Bildungskonzepte, erstellen Lernmaterialien und testen die Einsatzmöglichkeiten von Lehrmethoden und neuen Medien im Unterricht. Je nach Träger und Bildungsangebot organisieren sie zudem unterrichtsbegleitende Veranstaltungen und beraten Teilnehmende wie Interessenten in Bildungsfragen.
Darüber hinaus nehmen Dozent*innen in der Erwachsenenbildung weitere Aufgaben im Bildungsbetrieb war, zum Beispiel die Leitung eines Fachbereichs und sind dann sowohl für die organisatorisch-verwaltende als auch für die fachliche Führung des Bereichs verantwortlich. Sie nehmen an Dienstbesprechungen teil oder leiten diese, legen (gemeinsam mit der Schulleitung) das Kursprogramm fest und ermitteln den bestehenden Bildungsbedarf. Daneben können sie an der Gewinnung und fachlichen Anleitung des Lehrpersonals beteiligt sein, gewährleisten den wirtschaftlichen Betrieb des Fachbereichs und pflegen den Lehrmittelbestand.
Museumspädagog*innen erarbeiten Führungen durch Museen bzw. Einzelausstellungen, die auch zielgruppenbezogen sein können, z.B. für Kinder oder Senioren. Sie führen Besuchergruppen durch Ausstellungen und erklären die Exponate. Nach didaktischen Gesichtspunkten entwickeln und erproben sie immer wieder neue Konzepte der Museumsarbeit. Ziel ist es, Informationen spannend und anschaulich zugleich zu vermitteln.
Begleitend erstellen sie Ausstellungskataloge, Informationstafeln oder setzen Videodokumentationen ein. Gegebenenfalls stellen sie auch Informationen für Audioguides zusammen, die die Besucher über Kopfhörer beim Gang durch Ausstellungen abhören können. Museumspädagog*innen können darüber hinaus in der Öffentlichkeitsarbeit eines Museums tätig werden oder mit dem Auf- und Ausbau eines Mitarbeiterteams und der Supervision des Personals betraut sein. Zum Zweck des fachlichen Erfahrungsaustauschs arbeiten sie mit nationalen und internationalen Kultur- und Bildungseinrichtungen zusammen.
Verlagslektor*innen beurteilen Manuskripte hinsichtlich ihrer Qualität wie auch ihres Marktpotenzials. Wenn es zum Vertragsabschluss kommt, führen sie u. U. die Honorarverhandlungen. Sie besprechen Manuskripte mit den Autoren bzw. Autorinnen, raten zu inhaltlichen oder sprachlichen Änderungen und machen Vorschläge zu Umschlagsgestaltung und Layout. Gegebenenfalls bewerten sie auch die Übersetzungswürdigkeit fremdsprachiger Texte. Zusammen mit der Verlagsleitung entwickeln sie Programmstrategien bzw. neue Produktideen und versuchen, Autor*innen zu gewinnen, deren Werke zum Verlagsprogramm passen. Nicht zuletzt wirken sie auch im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit mit. Sie werben im Buchhandel und bei Rezensenten für das Verlagsprogramm, verfassen Pressetexte zu Neuerscheinungen und Werbetexte für soziale Netzwerke.
Redakteure und Redakteurinnen sammeln und prüfen zielgruppenspezifische Informationen und bringen diese in mediengerechte Form – in Text, Bild oder Ton. Im Bereich Onlineredaktion bearbeiten sie z. B. Texte mithilfe von Content-Management-Systemen (CMS) oder erstellen Dateien für Podcasts. Redakteure und Redakteurinnen recherchieren Aktuelles und Hintergründe zu Themen und Ereignissen, indem sie beispielsweise Agenturmeldungen sichten, Pressekonferenzen besuchen oder Recherchen auf einschlägigen Internetportalen und in Social-Media-Kanälen durchführen. Dabei spezialisieren sie sich meist auf bestimmte Ressorts wie Politik, Wirtschaft, Lokales, Sport oder Kultur. Sie bearbeiten auch vorhandene Meldungen und Beiträge, machen diese z.B. für die jeweilige Zielgruppe verständlich und passen sie in ein Layout bzw. Sendekonzept ein.
Im Verlag können ihre Arbeitsbereiche sowohl Printmedien wie Bücher, Zeitungen und Zeitschriften als auch digitale Medien sein. Hier prüfen Redakteure und Redakteurinnen auch Texte anderer Autoren in Bezug auf inhaltliche Richtigkeit, formalen Aufbau und stilistische Wortwahl. Sie planen zukünftige Ausgaben und Themen oder schreiben Klappentexte für Bücher.
Für alle Fragen rund um Ihr Studium hilft Ihnen die Leiterin des Studienbüros Cristina Gliwitzky weiter.
Für einen vertieften Einblick in das Studium schauen Sie auch in den Studienverlaufsplan. Diesen finden Sie hier: