Gemeinschaft der Christusglaubenden. Theologiegeschichtliche Entwicklungen und Konzeptionen zur Sozialgestalt des Glaubens im Neuen Testament
Dozent:innen: PD Dr. Stefan SchapdickKurzname: Urchristentum II
Kurs-Nr.: 01.086.685
Kurstyp: Vorlesung
Voraussetzungen / Organisatorisches
Beginn: Mittwoch, 15.04.2026, 10:15 UhrTermine: 15.04.2026; 29.04.2026; 06.05.2026; 20.05.2026; 03.06.2026; 17.06.2026; 01.07.2026
Die Lehrveranstaltung ist Bestandteil folgender Studiengänge und Module:
(MTh) M10: Urchristentum (NT)
(MTh) M16: Vertiefende Vorlesung II (NT)
(B.A. Katholische Theologie Kernfach) K6c: Urchristentum (NT)
(B.A. Katholische Theologie Beifach) B8: Vertiefende Vorlesung II
Zertifikat "Konfessionelle Kooperation": Vorlesung Urchristentum (NT)
Digitale Lehre
Falls erforderlich, wird die Lehrveranstaltung auch in digitaler Form angeboten.Empfohlene Literatur
M. Öhler, Geschichte des frühen Christentums (UTB), Göttingen 2018. (auch als E-Book vorhanden)U. Schnelle, Die ersten 100 Jahre des Christentums. 30-130 n.Chr. Die Entstehungsgeschichte einer Weltreligion (UTB 4411), Göttingen (3. Aufl.) 2019. (auch als E-Book vorhanden)
J. Roloff, Die Kirche im Neuen Testament (GNT 10), Göttingen 1993.
Inhalt
Der christliche Glaube basiert zwar eindeutig auf der Entscheidung von Einzelpersonen, stellt sich aber als aktiv gelebte Jesusnachfolge immer in sozialer Gestalt dar. Die Christusglaubenden sind daher wesentlich Teil einer Gemeinschaft von Glaubenden (Gemeinde, Kirche). Diese Vorlesung will in wichtige neutestamentliche Texte einführen, welche den gemeinschaftlichen Charakter des praktischen Glaubensvollzuges thematisieren. Gezeigt werden soll, dass das Interesse der frühchristlichen Autoren vor allem bei der Bildung und Ausbildung einer gemeinschaftlichen Identität liegt. Dagegen werden Fragen zur strukturellen und organisatorischen Gestalt dieser Gemeinschaft zwar thematisiert, jedoch in vielfältiger Weise und ohne Drang zur Vereinheitlichung diskutiert. Zugleich sollen Einblicke in den Sozialcharakter der vor- und nachösterlichen Jesusbewegung gegeben werden, um diese als Fundament christlicher Ekklesia verständlich zu machen.Zusätzliche Informationen
Die zweistündige Lehrveranstaltung „Urchristentum“ bietet jeweils im Sommersemester alternierend Themen zur Theologiegeschichte des Urchristentums („Stationen der Theologiegeschichte des Urchristentums“) und zur Genese der urchristlichen Gemeinden („Stationen der Gemeindegeschichte des Urchristentums“) an und kann im Studiengang Katholische Theologie (Mag.Theol.) nach Bedarf für Modul 10 („Urchristentum“) oder für Modul 16 („Vertiefende Vorlesung II“) angerechnet werden.Termine
| Datum (Wochentag) | Zeit | Ort |
|---|---|---|
| 15.04.2026 (Mittwoch) | 10:15 - 13:45 | 00 301 T5 9184 - Taubertsberg III |
| 29.04.2026 (Mittwoch) | 10:15 - 13:45 | 00 301 T5 9184 - Taubertsberg III |
| 06.05.2026 (Mittwoch) | 10:15 - 13:45 | 00 301 T5 9184 - Taubertsberg III |
| 20.05.2026 (Mittwoch) | 10:15 - 13:45 | 00 301 T5 9184 - Taubertsberg III |
| 03.06.2026 (Mittwoch) | 10:15 - 13:45 | 00 301 T5 9184 - Taubertsberg III |
| 17.06.2026 (Mittwoch) | 10:15 - 13:45 | 00 301 T5 9184 - Taubertsberg III |
| 01.07.2026 (Mittwoch) | 10:15 - 11:45 | 00 301 T5 9184 - Taubertsberg III |