Katholisch-Theologische Fakultät aktuell

Und vom Hügel grüßt die Kapelle - Wie die Gegenreformation unsere Landschaft prägt

In diesem Jahr wird in ganz Deutschland ausgiebig das Reformationsjubiläum gefeiert, doch wie hält es sich eigentlich mit der Gegenreformation (bzw. der katholischen Reform)? Was wissen wir über diese? Und wie sichtbar ist sie noch heute, besonders in unserer Landschaft?

Hierüber sprechen Vertreter aus Theologie, Politikwissenschaft, sowie Kunst-/ Architekturhistorie. U.a. der Mainzer Kirchenhistoriker und PD Dr. Christoph Nebgen.

Den Beitrag des SWR finden Sie hier.


Studienreise nach Griechenland: Restplätze vorhanden!

Die Anmeldefrist für die Griechenland-Exkursion wurde bis zum 3. November 2017 verlängert. Auch ehemalige Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultät können sich nun anmelden. Sie werden bei einer möglichen Restplatzvergabe berücksichtigt.

Die Exkursion findet vom 12. bis 20. März 2018 statt und wird von Heike Grieser, Abteilung Alte Kirchengeschichte und Patrologie, und Konrad Huber, Abteilung Neues Testament, organisiert und begleitet. Erkundet werden die Anfänge des Christentums in Griechenland zwischen Thessaloniki und Athen.

Weitere Informationen zur Studienreise und zum Anmeldeverfahren finden Sie hier.

30.06.2017 - 02.07.2017
Tagung "Die Zeit der Reformation aus einem anderen Blickwinkel"

Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 findet in Magdeburg die Tagung „Die Zeit der Reformation aus anderem Blickwinkel. Eine lateinamerikanisch-ökumenische Perspektive“ statt. Von Seiten der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz nehmen Prof. Dr. Johannes Meier und Dr. Christoph Nebgen teil.

Nähere Informationen zum Ablauf der Tagung

Einen einführenden Text von Prof. Dr. Johannes Meier finden Sie hier.

27.06.2017
Werkstatt Theologie - Die Ehe ist (k)ein Weihehindernis!?

Zur Frage der Zulassung verheirateter Diakone, viri probati, zur Priesterweihe

Papst Franziskus hat in einem Interview mit der ZEIT (Interview mit Giovanni di Lorenzo, ZEIT Nr. 11/2017) die Debatte jüngst neu angefacht: Können verheiratete, in einer vorbildhaften Lebensführung „erprobte“ Männer, die zu Diakonen geweiht sind – sog. viri probati – zu Priestern geweiht werden? Viele sehen in der Weihe von viri probati zu Priestern ein Mittel gegen den Priestermangel, der sich immer einschneidender auf die pastorale Praxis auswirkt. Andere fürchten einen Traditionsbruch: Die Weihe verheirateter viri probati könne der Anfang vom Ende des Zölibats sein. Es stellen sich u.a. Fragen wie: Ist die Weihe von viri probati eine Lösung für das Problem des Priestermangels? Wie groß ist überhaupt der Spielraum in Fragen der Weihe verheirateter Männer? Liegt die Verantwortung, in dieser Frage die Initiative zu ergreifen, bei den Bischöfen, oder müsste der Papst hier vorangehen? …

Diesen und weiteren Fragen soll im Rahmen einer lebhaften Diskussion bei einer neuen Werkstatt Theologie auf den Grund gegangen werden. 

Wann? Dienstag, 27.06.17 18 Uhr s.t.

Wo? HS 13 (Forum Universitatis)

Wer? Herr Prof. Dr. Matthias Pulte und Herr Prof. Dr. Philipp Müller; Moderation Frau Prof. Dr. Heike Grieser

Herzliche Einladung!

 

21.06.2017
Was mit Medien: Erster Info-Abend Theologie & Beruf

In der Reihe "Theologie & Beruf" geben drei Absolventinnen unserer Fakultät am 21. Juni 2017 Theologinnen und Theologen Tipps, wie der Berufseinstieg in den Journalismus gelingt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr s.t. im Seminarraum 01-624.

 

Die Referentinnen sind:

Dana Kim Hansen (Volontärin bei der Katholischen Nachrichten-Agentur in Bonn)

Beate Hirt (Senderbeauftragte der katholischen Bistümer beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt)

Carolin Strohbehn (Verlagsgruppe Rhein-Main)

 

Herzliche Einladung an alle Studierenden unserer Fakultät!

20.06.2017
TheMa-Tag 2017 "500 Jahre Reformation"

In diesem Jahr wird der TheMa-Tag von der Evangelisch-Theologischen Fakultät veranstaltet und befasst sich mit dem Thema "500 Jahre Reformation". Als Hauptredner wird Herr PD Dr. Friedemann Stengel von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einen Vortrag zu "Sola sciptura im Kontext" halten und im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und zur Teilnahme an kleineren Workshops. Anschließend erfolgt  eine gemeinsame Podiumsdiskussion mit Herrn PD Dr. Stengel und Vertretern des Fachbereiches. Den Abschluss des Studientages bildet ein gemütlicher Austausch und Ausklang bei Wein und Brezeln.

Die katholisch-theologische Fakultät lädt herzlich hierzu ein.

Dienstag, 20. Juni 2017; Beginn 15 Uhr (s.t.) bis 19 Uhr
Atrium maximum (Alte Mensa; Johann-Joachim-Becher-Weg 5) 

Hauptvortrag: PD Dr. Friedemann Stengel (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): "Sola scriptura im Kontext"
Gesprächsrunden und Arbeitsgruppen zum Thema
Podiumsdiskussion mit dem Hauptreferenten

weitere Informationen.

13.06.2017
Ordensleben - ein Auslaufmodell?

Haben Ordensgemeinschaften noch eine Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Autorinnen und Auroren der von Gerhard Kruip und Pater Frano Prcela herausgegeben Publikation des echter-Verlages, die aus der im Herbst 2015 gehalten Vortragsreihe "Zeit der Orden?" erwachsen ist. Im Zuge der Erscheinung des Buches "Die Zukunft der Orden" im Jahr 2016 lädt die Katholisch-Theologischen Fakultät Mainz und das Ordensreferat im Bistum Mainz zu einer öffentlichen Diskussion mit unterschiedlichsten Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein. 

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 13. Juni 2017 um 19 Uhr im Pfarrzentrum St. Bonifaz statt.

weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

Herzliche Einladung!

 

21.05.2017
Liturgiewissenschaftliche Übung: "Orte der Religion: Die Andacht bei den Bahai"
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Die Bahá’í sind die Anhänger einer jungen Religion, die sich selbst als Erfüllung aller Religionen definiert. Nach ihrer Auffassung hat sich die Offenbarung Gottes zu jeder Zeit dem Fassungsvermögen der Menschen angepasst, woraus jeweils die einzelnen Weltreligionen hervorgegangen seien. Alle Religionen wären damit wahre Offenbarungsreligionen mit einer gemeinsamen Grundlage. Entsprechend kombinieren die Bahá’í auch in ihrer Andacht Handlungen, Strukturen, Gebets- und Schrifttexte aller Weltreligionen und laden deren Anhänger ein, sich am gemeinsamen Gebet zu beteiligen und die Gemeinsamkeiten mit den anderen Religionen für sich zu entdecken.
Im Rahmen der Übung „Orte der Religion“ bekommen Sie in einer vorbereitenden Sitzung die Religion der Bahá’í vorgestellt, um daraufhin gemeinsam an der Andacht teilzunehmen und in einer abschließenden Sitzung ihre Eindrücke auszutauschen, um somit durch die Begegnung mit dem anderen auch ein Gefühl für den eigenen Glauben und die eigene Gebetspraxis zu bekommen.

Vorbereitungssitzung: Freitag, 19.05.2017, 13-14 Uhr, R 01-545
Gottesdienstbesuch: Sonntag, 21.05.2017, 13:30 Uhr, Bahá'í-Haus der Andacht in Hofheim-Langenhain
Nachbereitungssitzung: Nach Vereinbarung.

Anmeldung bitte per E-Mail an: luestraeten@uni-mainz.de.

weitere Informationen

10.06.2017
Hessischer Preis für "Flucht, Vertreibung, Eingliederung" für Diplomarbeit

Der ehemalige Mainzer Student, Herr Dipl. Theol. Patrick Strosche, wird für seine Diplomarbeit mit dem Thema „Integration oder Assimilation? – Entstehung der Kirchenlieder unserer Brüder aus dem Osten und ihre Rezeption im Bistum Mainz“, im Rahmen des Hessentags am 10. Juni 2017 mit dem Hessischen Preis "Flucht, Vertreibung, Eingliederung" (Hessisches Sozialministerium) ausgezeichnet. Die Arbeit wurde über das Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren und Schlesien e.V. unter dem Titel "Wohin soll ich mich wenden? Das Ringen um die Aufnahme ostdeutscher Kirchenlieder in das Gesangbuch des Bistums Mainz" Bad Schussenried: Gerhard Hess Verlag, 2017 publiziert. 


Studienreise nach Griechenland: Anmeldung bis 30. Juni 2017

Bis zum 30. Juni 2017 können sich Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultät zu einer Studienreise nach Griechenland anmelden. Die Exkursion findet vom 12. bis 20. März 2018 statt und wird von Heike Grieser, Abteilung Alte Kirchengeschichte und Patrologie, und Konrad Huber, Abteilung Neues Testament, organisiert und begleitet. Erkundet werden die Anfänge des Christentums in Griechenland zwischen Thessaloniki und Athen.

Weitere Informationen zur Studienreise und zum Anmeldeverfahren unter
http://griechenland.uni-mainz.de/

 

08.05.2017
Forum UNI TRIFFT SCHULE - mit Rainer Oberthür
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„Und wer hat den Urknall erschaffen?“

Fragen nach dem Anfang von Welt, Leben und Mensch.

08.05.2017, 16 c.t. - 18:30 + offener Abschluss; Hörsaal 13

Das Seminar für Religionspädagogik lädt herzlich ein zum 1. Forum UNI TRIFFT SCHULE

Religionslehrerinnen und -lehrer aller Schularten kommen mit Studierenden zu zukunftsweisenden Themen des Religionsunterrichts ins Gespräch. Den Auftakt macht der bekannte Religionsdidaktiker Rainer Oberthür mit Fragen nach dem Anfang der Welt, dem Leben und dem Menschen: Bereits früh fragen Kinder nach dem Anfang von allem - und Jugendliche zunehmend kritisch. So ist die Entstehung von Universum bzw. Schöpfung ein mitlaufendes Thema im Religionsunterricht, das sich als zentrales Beispiel für ein Theologisieren mit jungen Menschen eignet. Nur ein fragwürdiger Unterricht erweist sich hier als glaub-würdig. Wie sich die Perspektiven von Bibel und Naturwissenschaft unterscheiden und wieder aufeinander beziehen lassen, wird an erprobten Unterrichtserfahrungen und - materialien entwickelt und bedacht.

 

04.05.2017
Italienische Übersetzung des Mainzer Bandes über Amoris Laetita in Rom vorgestellt

Anfang Mai wird eine italienische Ausgabe des von Prof. Dr. Stephan Goertz und Caroline Witting herausgegeben Bandes "Amoris laetita - Wendepunkt für die Moraltheologie?" im San Paolo Verlag erscheinen. Für die italienische Ausgabe ist als Herausgeber Prof. DDr. Antonio Autiero verantwortlich, der die Übersetzung gemeinsam mit weiteren italienischen Moraltheologen in der päpstlichen Universität Gregoriana vorstellen wird. Ein Vorabdruck des Bandes konnte bereits im April von Prof. Autiero im Rahmen einer Privataudienz für einen internationalen Kreis von Moraltheologen an Papst Franziskus überreicht werden.

weitere Informationen zur Überreichung an Papst Franziskus und zur Vorstellung in der Universität Gregoriana.

02.05.2017 - 05.05.2017
Bibliothekseinführungen für Studienanfänger

Schwerpunktmäßig für die Studierenden der Katholisch-Theologischen Fakultät:
Dienstag, 02. Mai, 12.00 – 13.30 Uhr
Freitag, 05. Mai, 12.00 – 13.30 Uhr

Treffpunkt: Bibliothekseingang im Fachbereich Theologie, Forum 5

20.04.2017
Theologische Fakultät begrüßt den neugewählten Bischof von Mainz

Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert Herrn Prof. Dr. Peter Kohlgraf zu seiner Wahl zum neuen Bischof von Mainz und freut sich, dass ein Kollege der Katholischen Hochschule Mainz die Nachfolge von Karl Kardinal Lehmann antreten wird. Mit Peter Kohlgraf erhält das Bistum einen Pastoraltheologen zum Bischof, der in der Vergangenheit mit Kollegen der Fakultät in verschiedenen Kontexten bereits gut zusammengearbeitet hat. Die Fakultät freut sich auf Begegnungen mit Prof. Dr. Peter Kohlgraf in seiner neuen Aufgabe.


Weitere Informationen unter: https://bischof.bistummainz.de
 


20.–22.04.2017: Tagung „Rheinische Vermittlungstheologen der Reformationszeit“
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Die 69. Jahrestagung der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte beleuchtet vom 20.–22. April 2017 im Erbacher Hof "Rheinische Vermittlungstheologen der Reformationszeit". Im Rahmen der Tagung, an der auch die Mitarbeiter unserer Professur als Referenten beteiligt sind, wird Prof. Dr. Volker Leppin (Tübingen) am Freitag, 21. April, 19:30 Uhr, einen öffentlichen Abendvortrag zum Thema "Verspätete Reform – verfrühte Reformation? Vermitteln, Verstehen und Missverstehen im 16. Jahrhundert" halten. Herzliche Einladung!


29.03.2017: Neuerscheinung: The Reception and Application of the Encyclical Pascendi
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Nachdem Pius X. mit der Enzyklika "Pascendi" 1907 dem "Modernismus" den Kampf angesagt hatte, legten Bischöfe und Orden aus ganz Europa dem Heiligen Stuhl Berichte vor, in denen die konkrete "Implementierung" der antimodernistischen Maßnahmen dokumentiert wurde. Der von Claus Arnold und Giovanni Vian herausgegebene Sammelband untersucht diese Berichte nun erstmals für die Zeit bis 1914 in international-vergleichender Perspektive und bietet so ein breites Panorama nicht nur der konkreten Auswirkungen der Enzyklika "Pascendi", sondern auch der Gesamtsituation der katholischen Kirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Band ist als Open-Access-Publikation erschienen und kann beim Verlag im Volltext heruntergeladen werden.

09.05.2017 - 10.05.2017
Tagung: Der Herrscher als Versager?!

Am 9. und 10. Mai 2017 findet in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz die interdisziplinäre Tagung „Der Herrscher als Versager?!“ statt. Sie wird von verschiedenen Fachvertretern archäologisch-philologisch und theologisch-historischer Bereiche der JGU organisiert, zu denen auch die Alte Kirchengeschichte und Patrologie zählt. Ein gemeinsames Blockseminar vermittelt begleitend wesentliche Inhalte in der Lehre.

Zum Flyer

10.04.2017
Neuerscheinung im April

Thomas Hieke / Benedict Schöning
unter Mitarbeit von Sonja Dussel und Franziska Rauh
Methoden alttestamentlicher Exegese (Theologie kompakt)
Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (2017) 172 Seiten

Mit den „Methoden alttestamentlicher Exegese“ steht den Studierenden der theologischen Studiengänge nun ein völlig neu entwickeltes, speziell auf die aktuelle Studienpraxis zugeschnittenes Lehrbuch zur Verfügung. Als Begleitlektüre für exegetische Einführungsveranstaltungen und Proseminare gewährleistet es auch ohne Hebräisch-Vorkenntnisse einen optimalen Einstieg in die selbständige, wissenschaftlich reflektierte Auslegung des Alten Testaments. Mit seinen neu konzipierten Übersichten und Graphiken und den ausführlichen, kommentierten Literaturhinweisen bietet es zudem reichhaltiges Material für die erfolgreiche Prüfungsvorbereitung und erleichtert die Orientierung bei der Vorbereitung von Referaten und Hausarbeiten. Dezidiert ökumenisch angelegt, eignet es sich für katholische wie für evangelische Studierende. Auch in der schulischen und pastoralen Praxis tätige Theologinnen und Theologen finden hier kompakte Informationen zur Methodik alttestamentlicher Exegese auf neuestem Stand.

10.02.2017
Podiumsdiskussion von Studierenden zur Familienpolitik

Im Erbacher Hof fand am vergangenen Donnerstag, dem 2. Februar 2017, eine von Studierenden der katholischen Fakultät vorbereitete Podiumsdiskussion mit dem Titel "Familie zwischen Ideal und Praxis - Wonach streben die Einzelnen, wonach die Politik?" statt.

Zu Gast waren die Familienministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Anne Spiegel MdL, außerdem der Soziologe und Leiter des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung Prof. Schneider, Dr. Nacke vom Familienbund deutscher Katholiken und Stephan Tilch als Ehemann und Vater zweier kleiner Kinder. Frau Spiegel führte das interessierte Publikum in das Thema ein und betonte, dass wer sich um das Kindeswohl sorge, das Elternwohl im Blick haben müsse. Ihre Politik solle dazu führen, dass Eltern mehr qualitativ hochwertige Zeit mit ihren Kindern verbringen können. In der sich anschließenden Diskussion, die gemeinsam von der Studentin Yvonne Wittmann und dem erfahrenen RPR1-Journalisten Uwe Burkert geleitet wurde, betonte Prof. Schneider, dass es zudem qualitativ hochwertige Zeit für die Eltern brauche, denn wenn es den Eltern gut gehe, würden besonders die Kinder davon profitieren.

Frau Wittmann wollte von ihren Gästen besonders wissen, ob es für Familienpolitik ein Leitbild brauche und wie dies dann aussehen solle. In der Runde waren sich alle einig, dass die Erscheinungsformen von Familie heutzutage plural seien und ein zu enges Leitbild immer bestimmte Familienformen ausschließen würde. Prof. Schneider betonte, es bräuchte dennoch feste Leitplanken, zwischen denen dann jedoch alle Lebensformen als gleichwertig angesehen werden müssten. Frau Spiegel nannte die Leitplanken: dauerhafte, verlässliche, exklusive Verbindungen zwischen zwei Menschen, die in besonderer Weise Verantwortung füreinander übernehmen. Herr Tilch unterstrich, dass er kein Paar seiner Generation kenne, deren Ideal nicht die Gleichberechtigung der Partner sei, doch sobald Kinder dazu kämen, lasse sich dieses Ideal nur noch bedingt aufrechterhalten. Die Angst davor könne ein Grund sein, warum sich Paare erst sehr spät für Kinder entscheiden. Wie sich das Verständnis von Familie und Partnerschaft von der Zweckgemeinschaft bis zur Liebes- und Lebensgemeinschaft über die Geschichte hinweg in der katholischen Kirche entwickelt hat, stellte Dr. Nacke dar. Sein Anliegen ist, sich für alle Familien einzusetzen und die gemeinsame Verantwortung, die Menschen in dieser Gesellschaft übernehmen, zu stärken.

Abschließend bedankten sich Frau Wittmann und Prof. Kruip, Inhaber des Lehrstuhls für Sozialethik an der katholischen Fakultät, der mit Frau Luisa Fischer M.A. die Idee für diese besondere Lehrveranstaltung hatte, bei den Gästen und den Diskutanten. Alle Beteiligten waren sich sicher, dieses durchaus erfolgreiche Veranstaltungsformat in Kooperation zwischen Studierenden und dem Erbacher Hof werde in Zukunft bestimmt eine Fortführung erfahren.

02.02.2017
Studenten laden zur Podiumsdiskussion ein

Unter dem Titel „Familie zwischen Ideal und Praxis – Wonach streben die Einzelnen, wonach die Politik?“ veranstalten die Studierenden der kath.-theol. Fakultät Mainz eine Podiumsdiskussion. Auftakt ist am 02.Februar um 18 Uhr im Erbacher Hof Mainz (Grebenstraße 24-26).

Mit der Podiumsdiskussion möchten die Studierenden einen neuen Blick, unterstützt durch Politik, Kirche und persönliche Erfahrungen, auf Familie und ihren Stellenwert in der heutigen Gesellschaft werfen.

Am Veranstaltungsabend werden ab 18 Uhr Familienministern Anne Spiegel (Die Grünen), Prof. Dr. Norbert Schneider vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Dr. Stefan Nacke vom Familienbund deutscher Katholiken und Stephan Tilch, ein ehemaliger Student der kath. Theologie und Vater zweier Kinder, über das Familienbild heute sprechen. Wir laden Sie herzlich dazu ein, mitzuerleben, mitzudiskutieren und lang gestellte Fragen zu stellen. Unterstützt wird die Veranstaltung von Uwe Burkert (RPR1), der die Diskussion zusammen mit einer Studentin an diesem Abend leiten wird.

Die Podiumsdiskussion ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

Hier finden Sie den Flyer und das Plakat.

26.01.2017
Tag der offenen Tür

Am Donnerstag, dem 26. Januar, lädt die JGU Mainz alle Studieninteressierten herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Zahlreiche Veranstaltungen auf dem gesamten Campus informieren Sie zwischen 9:00 und 16:00 Uhr über das Studienangebot der JGU und geben Antworten auf Ihre Fragen rund ums Studium.

Herr Dr. Thomas Berger von der Katholisch-Theologischen Fakultät bietet eine Einführungsveranstaltung an mit dem Titel: Wie studiert man katholische Theologie? Information zu den Studiengängen. Diese findet in der Zeit von 12:15-13:00 im HS 13, Forum universitatis, J.-J.-Becher-Weg, Eingang 4 statt.

Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür finden Sie hier.