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Informationen für Erstsemester Wintersemester 2023/24

Liebe Studienanfängerinnen und -anfänger!

Herzlich willkommen zu Ihrem Theologiestudium an unserer Fakultät!

Damit Sie bestmöglich in Ihr Studium starten, haben wir nachfolgend ein paar Hinweise zusammengestellt.

Zu Beginn des Wintersemesters erhalten Sie eine Begrüßungsmail, die Sie in einen gemeinsamen LMS-/Moodle-Kurs einlädt. Dort lernen Sie bereits virtuell Ihre neuen Mitstudierenden, studentische Mitglieder der Fachschaft und Ihre ersten Dozentinnen und Dozenten kennen. In diesem Rahmen können Sie kontinuierlich Wichtiges klären. Die LMS-Kurse sind nach dem Jahr des Studienbeginns geordnet, Ihren Kurs für das Jahr 2023 finden Sie hier. Bitte schauen Sie sich alles durch und nutzen Sie die für Sie passenden Angebote.

Das digitale Kennenlernen ersetzt natürlich nicht die persönlichen Kontakte: Besuchen Sie die Lehrveranstaltungen und machen Sie reichlich von allen Sprechstundenangeboten sowie weiteren Gelegenheiten des Kennenlernens und Austausches Gebrauch.

Gemeinsam starten werden wir mit einer Eröffnungsveranstaltung am Montag, den 16.10.2023, bei der Sie wichtige Informationen rund um Ihr Studium erhalten und die Ansprechpartner*innen kennenlernen werden. Die Einführungsveranstaltung findet von 14:15 Uhr bis 15:45 Uhr in Hörsaal 11 auf dem Campus (und nicht in unseren Räumlichkeiten am Taubertsbergbad!) statt. Darüber hinaus bieten wir Ihnen verschiedene kleinere Events an. Termine und Themen werden jeweils rechtzeitig im LMS-/Moodle-Kurs bekannt gegeben. So können Sie auch auf diese Weise neue, persönliche Kontakte knüpfen.

In der Einführungswoche wird der Fachschaftsrat Ihnen nach der Eröffnungsveranstaltung am 16.10.2023 die Möglichkeit bieten, den Campus und unser Gebäude am Taubertsbergbad zu besichtigen. Darüber hinaus haben sich verschiedene erfahrenere Studierende bereit erklärt, Ihnen als Patinnen und Paten zur Seite zu stehen. Senden Sie bei Interesse eine Mail an: fs-kath.theologie@uni-mainz.de.

Zusätzlich finden Sie auf den Seiten des Studienbüros zwei umfangreiche Broschüren, mit dem Titel "Katholische Theologie in Mainz" und "Informationen für Studienanfänger*innen". Diese enthalten alle wichtigen Informationen organisatorischer Art zur Aufnahme Ihres Studiums  – vertiefen Sie sich gerne in ihre Lektüre.

Wir freuen uns sehr darauf, Ihnen persönlich zu begegnen!

Heike Grieser, Dekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät
Konrad Huber, Prodekan der Katholisch-Theologischen Fakultät

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Zypernexkursion der Lehrstühle NT und AKG

Zypern ist ein Ort, an dem Geschichte, Kultur und Natur auf schillernde Art und Weise miteinander verschmelzen. Studierende und Mitarbeitende der Katholisch-Theologischen Fakultät sowie anderer Fachbereiche erkundeten vom 19. bis zum 26. September 2023 die Insel und begaben sich dabei auch auf die Spuren von Barnabas, Paulus und frühen Christinnen und Christen auf Zypern. Von Scheunenkirchen und Moscheen über Einsiedeleien und Karawansereien bis zu Nekropolen und Ruinenstädten mit bunten Mosaiken erschlossen wir uns gemeinsam mit unserem fachkundigen und humorvollen Guide Georg verschiedenste kulturelle und religiöse Einflüsse, die die Insel geprägt haben.

 

Ein ausführlicher Reisebericht findet sich hier.

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Erika Aldunate Loza ist Mitglied der Weltsynode

Zur Gruppe der erstmals stimmberechtigten Frauen wird auf der Weltsynode in Rom im Oktober dieses Jahres auch eine Alumna unserer Fakultät gehören: Erika Aldunate Loza, Dozentin an der Katholischen Universität Boliviens, hat im Jahr 2015 mit einer Arbeit über die Geschichte der Verehrung der Jungfrau Maria von Copacabana in interkultureller Sicht bei Johannes Meier und Michael Sievernich promoviert.

Die Katholisch-Theologische Fakultät freut sich über diese Würdigung und wünscht ihrer Alumna alles Gute für ihre Mitarbeit an dieser mit Spannung erwarteten Kirchenversammlung zum Thema Synodalität.

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Zypernexkursion der Lehrstühle NT und AKG

Studierende und Mitarbeitende der Lehrstühle für NT und AKG folgen aktuell den Spuren von Paulus auf Zypern. Den Eindrücken der Exkursion kann gerne über den Zypern-Instagram-Account zypriotheos gefolgt werden.

Ein Bericht wird nach Abschluss der Exkursion an dieser Stelle veröffentlicht werden.

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Beerdigung und Trauerfeier Dr. theol. Thomas Berger

Die Beerdigung von Dr. theol. Thomas Berger findet am Montag, 28. August 2023, um 13.00 Uhr auf dem Hauptfriedhof Mainz statt und beginnt an der Trauerhalle. Der Trauergottesdienst ist um 15.00 Uhr in St. Peter/Mainz.

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Neuer Newsletter Juli 2023

Pünktlich zum Abschluss des Sommersemesters 2023 ist eine neue Ausgabe des Newsletters der Kath.-Theol. Fakultät erschienen, die einen Rückblick auf das vergangene Semester wirft.

Die aktuelle Ausgabe des Newsletters finden Sie hier.

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Verwaltungsmitarbeiter:innen besuchen Würzburg

Am 6. Juli 2023 fand der jährliche Betriebsausflug der Verwaltungs-mitarbeiter:innen der Kath.-Theol. Fakultät statt. Er führte diesmal nach Unterfranken in die Bischofsstadt Würzburg.1 Auf dem Weg vom Hauptbahnhof in die Innenstadt lohnte ein Blick in die von Antonio Petrini errichtete barocke Kirche St. Johannes in Stift Haug, die als bedeutendstes Werk des sog. fränkischen Barock gilt. (S. 53) Bei einer Führung durch die barocke Residenz konnten die Meisterwerke von Balthasar Neumann und Giovanni Battista Tiepolo bestaunt werden. (S. 16-19) Nach einem anschließenden Picknick am Mainufer mit Blick auf die Festung Marienberg schloss sich ein Stadtrundgang über die im 15. Jahrhundert errichtete Alte Mainbrücke mit ihren über 4 Meter hohen Bischofs- und Heiligenfiguren zum Kiliansdom an. (S. 45f.) Wegen der gerade stattfindenden Kiliani-Oktav war im Dom der Schrein mit den Häuptern der drei irischen Wandermissionare, Frankenapostel und Patrone des Bistums Würzburg, Kilian, Kolonat und Totnan, die hier im 7. Jahrhundert das Martyrium erlitten, zur Verehrung ausgestellt. (S. 34) Vorbei am Grabmal von Tilman Riemenschneider an der Außenwand des Doms führte der Weg durch die benachbarte Neumünsterkirche in das Lusamgärtchen mit dem Grabmal des Minnesängers Walther von der Vogelweide. (S. 36-38). Weiter ging es von dort zum Markplatz mit der spätgotischen Marienkapelle und den Kopien der Riemenschneider zugeschriebenen Sandsteinfiguren Adam und Eva am Südportal. (S. 41) Mit einer Einkehr im Ratskeller und dem Genuss fränkischer Spezialitäten fand der schöne Tag seinen Abschluss.

 

1Die Seitenangaben im Text beziehen sich auf Sobisch, Jens, City Trip Würzburg, Reise Know-How Verlag Peter Rump, Bielefeld, 3. Auflage 2020.

 

Bericht: Uwe Glüsenkamp

 

 

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Studieren ohne Druck – Katholisch- und Evangelisch-Theologische Fakultät beim Tag der offenen Uni dabei

Studieren ohne Druck – So könnte wohl das Motto für die Evangelische und Katholische Theologische Fakultät am Tag der offenen Uni heißen. Am Mittwoch, den 05.07.2023, hat die Johannes Gutenberg-Universität ihre Türen und Veranstaltungen für Schüler:innen und Studieninteressierte geöffnet. Das alltägliche Unigeschehen wurde dabei sowohl um ein vielfältiges Programm auf einer Hauptbühne am Forum als auch kulinarisch um zahlreiche Food Trucks erweitert. Auf dem Universitätscampus waren auch die beiden Theologischen Fakultäten mit einem gemeinsamen Stand auf auffällige Art und Weise präsent: An einer Druckpresse konnten interessierte Besucher:innen mit Motiven vom Mainzer Dom und Gutenberg bis zu den Mainzelmännchen oder Psalmsprüchen ihrer Kreativität Ausdruck verleihen und gleichzeitig sowohl mit Dozierenden als auch mit Studierenden aus der Fachschaft Gespräche über Theologie und den Studienalltag führen. In einer kurzweiligen Informationsveranstaltung wurden die vier Fragezeichen der Theologie aufgedeckt, Tipps für die Studienorganisation gegeben und von Studierenden über Erfahrungen aus unterschiedlichen Studiengängen berichtet. An diesem Tag ist deutlich geworden, dass Theologie vielfältig, farbenfroh und lebendig ist, sodass nicht nur die bunten Drucke als Erinnerungsstücke, sondern auch die Erkenntnis mit nach Hause genommen wurde, dass Studieren ohne Druck Begeisterung wecken, Interesse vertiefen und Kompetenzen schärfen kann.

Ein Video mit den schönsten Impressionen finden Sie hier.

Bericht: Paula Schöttke Video: Ovine Gottschalk

 

Mainz, Johannes Gutenberg-Universität, Tag der offenen Tür 05.07.2023 Foto: Bernd Eßling
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Wozu Theologie an der Universität? Gesprächsabend mit Prof. Wolf (WWU Münster)

Zum Abschluss der 23. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur fand am 28. Juni ein Gesprächsabend mit Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Wolf im größten Seminarraum der Fakultät statt. Der renommierte Kirchenhistoriker der WWU Münster stand nach seiner vielbeachteten Vorlesungsreihe zum Thema „Die geheimen Archive der Päpste – und was sie über die Kirche verraten“ seinen Fachkolleg:innen und zahlreichen Studierenden der Kath.-Theol. Fakultät zu einem Austausch bzgl. der Frage „Wozu Theologie an der Universität?“ zur Verfügung.

Moderiert von Prof. Gerhard Kruip (SE) diskutierten Edith Wittenbrink (SE) und Prof. Thomas Hieke (AT) mit Prof. Hubert Wolf (MNKG). Sowohl auf dem Podium als auch im Publikum zeigte sich ein vielfältiges Bild von Studierenden, Lehrenden der theologischen Disziplinen und externen Interessierten, die mit ihren Fragen und Anmerkungen eine intensive Diskussion aus der Breite der Perspektiven ermöglichten.

„Theologie braucht Universität!“ – „Universität braucht Theologie!“. Diese beiden Seiten als Antwort auf die Frage des Abends stand schnell als Konsensthese im Raum, konnte allerdings vielfältig beleuchtet werden. Während Edith Wittenbrink einerseits deutlich machte, dass die Theologie ein kritisches Gegenüber für die wissenschaftliche Praxis brauche, betonte sie vor allem die Interdisziplinarität als große Chance im Fächerkanon einer Universität. Vom Fachwissen und den Methodenkompetenzen würden ebenso die anderen Wissenschaften profitieren können. Auch wenn Prof. Hieke aus seiner Erfahrung heraus auch Vorbehalte gegenüber der Theologie als „verlängerter Arm der Kirche“ erlebt habe, bestärkte er das Statement seiner sozialethischen Kollegin und ergänzte, dass bei allen kritischen Anfragen, wonach Religion doch Privatsache und die Existenz Gottes nicht beweisbar sei, „Religion“ nach wie vor das Leben vieler Menschen präge, entsprechend weiterhin von gesellschaftlichem Interesse sei. Gerade angesichts der erschreckenden Art und Weise, wie Religion in vielen Konflikten der Erde instrumentalisiert werde, könne auf die Stimme einer wissenschaftlichen Theologie nicht verzichtet werden, bestärkt Prof. Wolf dieses Argument. Gleichsam müsse diese „Champions League statt Kreisklasse“ spielen, wenn es um das Niveau und den Anspruch in Lehre und Forschung gehe, wie der Kirchenhistoriker betonte. Auf dieser Grundlage könne sie nicht nur eine Stimme im interdisziplinären Diskurs einer Universität sein, sondern auch eine wichtige normative und kritische Funktion der Kirche gegenüber als ein Diskursraum für Reformen werden. Im Austausch mit dem Plenum rang der Inhaber der JG-Stiftungsprofessur insbesondere mit der Herausforderung eines Kommunikationsproblems in Bezug auf das oft nur eingeschränkt gelingende Anliegen, die Stimmen der Theologischen Disziplinen in der Gesellschaft einzubringen. Er sei davon überzeugt, dass die Wirkungsgeschichte Jesu Christi auch weiterhin dieses Potential habe, wie er zum Abschluss mit Enthusiasmus ausführt, womit der Gesprächsabend und die Stiftungsprofessur unter viel Applaus ihren Abschluss fand.

Bericht: Johannes Kerbeck (Wiss. Mitarbeiter, Religionspädagogik)

 

 

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