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Neuwahl der Dekanin und des Prodekans

Am 9. Mai 2023 hat der Fachbereichsrat des FB 01 mit sofortiger Wirkung Frau Univ.-Prof. Dr. Heike Grieser zur Fachbereichsdekanin und Univ.-Prof. Dr. Michael Roth zum Fachbereichsprodekan gewählt. Daraus folgt, dass Frau Prof. Grieser zugleich Dekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät und Prof. Roth zugleich Dekan der Ev.-Theol. Fakultät ist.

Bereits am 3. Mai 2023 wurde Herr Univ.-Prof. Dr. Konrad Huber vom Fakultätsrat zum Prodekan der Fakultät gewählt. Sein Amt hat er sofort angenommen.

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Edith Wittenbrink in die Gutenberg Akademie aufgenommen

Am 24.04.2023 wurde Edith Wittenbrink in einer feierlichen Aufnahmeveranstaltung in die Gutenberg Akademie aufgenommen. Mit der Aufnahme in die Gutenberg Akademie werden herausragende Doktorandinnen und Doktoranden gewürdigt, die so die Möglichkeit bekommen ein fächerübergreifendes Netzwerk aufzubauen.

Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert Edith Wittenbrink zu dieser Aufnahme.

Zur ausführlichen Pressemitteilung gelangen Sie hier.

 

Aufnahmefeier Gutenberg Akademie 24.04.2023 Foto: Stefan Sämmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Newsletter Ostern 2023

Pünktlich zum Osterfest ist ein neuer Newsletter der Katholisch.-Theologischen Fakultät erschienen, der einen Blick auf das vielfältige Fakultätsleben wirft.

Der Newsletter ist hier zu finden.

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Tagung zu "Raum und Raumvorstellungen bei Paulus"

Welche raumbezogenen Aussagen stecken in den neutestamentlichen Briefen des Paulus? Und was lässt sich mit dieser Perspektive Neues über seine Texte und seine Theologie lernen? Diesen Fragen ist die Tagung „Raum und Raumvorstellungen bei Paulus“ nachgegangen, die vom 22. bis zum 24. März 2023 an unserem Fachbereich stattgefunden hat. Sie wurde von Prof. Esther Kobel (Neues Testament, Evangelisch-Theologische Fakultät) und Prof. Konrad Huber (Neues Testament, Katholisch-Theologische Fakultät) organisiert.

Das Raumkonzept der paulinischen Mission und die darin erkennbare „mentale Landkarte“ des Apostels standen ebenso zur Debatte wie die Frage nach den Auswirkungen seiner theologischen Fokussierung auf Jerusalem auf das alltägliche Leben für Christusgläubige in Städten wie Korinth und Rom. Die Raumkonstruktion durch Briefe und in ausgewählten Paulusbriefen wurde ebenso erörtert wie der in den Texten greifbare Einsatz räumlicher Symbolik und raumbezogener Metaphorik für das paulinische Selbstverständnis und das Verständnis von Gemeinde. Körperräume und der Körper als Raum beschäftigten die Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer ebenso wie die von Paulus vielfach imaginierte Vorstellung eines „Zwischenraums“ christlicher Existenz in der Spannung des „Jetzt schon“ und „Noch nicht“ oder das paulinische Verständnis von Himmel. Auch die durchaus spannungsvolle politische Dimension raumbezogener Aussagen war Gegenstand des insgesamt sehr intensiven, angeregten und äußerst fruchtbaren Austauschs während der einzelnen Tagungseinheiten und in den Gesprächen dazwischen.

Zu den vielen Highlights zählte nicht zuletzt auch der öffentliche Vortrag des Marburger Soziologen Markus Schroer am Mittwoch Abend, der an konkreten Beispielen städtischer Kirchenarchitektur und an der Symbolik und Problematik von Umwidmung, Profanierung und Abriss von Kirchenbauten eine raumsoziologische Perspektive auf das Verhältnis von Religion und Gesellschaft mit vielen bedenkenswerten Impulsen für die Anwesenden eröffnete.

Die Tagungsbeiträge von Christian Blumenthal (Bonn), Bärbel Bosenius (Berlin), Kathy Ehrensperger (Potsdam), Michael Hölscher (Mainz), Konrad Huber (Mainz), Sandra Huebenthal (Passau), Torsten Jantsch (München), Esther Kobel (Mainz), Ksenija Magda (Zagreb), Nils Neumann (Hannover), Jan Rüggemeier (Bonn), Markus Schroer (Marburg) und Peter Wick (Bochum) werden in der Reihe „Studies in Cultural Contexts of the Bible“ der beiden Verlage Brill (Leiden) / Schöningh (Paderborn) veröffentlicht und können voraussichtlich 2024 dort nachgelesen werden.

Fotos: Michael Hölscher/Andrew Bowden

Bericht: Konrad Huber

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Informationen für Erstsemester im Sommersemester 2023

Liebe Studienanfängerinnen und -anfänger!

Herzlich willkommen zu Ihrem Theologiestudium an unserer Fakultät!

Damit Sie bestmöglich in Ihr Studium starten, haben wir nachfolgend ein paar Hinweise zusammengestellt.

Zu Beginn des Sommersemesters erhalten Sie eine Begrüßungsmail, die Sie in einen gemeinsamen LMS-/Moodle-Kurs einlädt. Dort lernen Sie bereits virtuell Ihre neuen Mitstudierenden, studentische Mitglieder der Fachschaft, Ihre ersten Dozentinnen und Dozenten sowie den Leiter des Studienbüros kennen. In diesem Rahmen können Sie kontinuierlich Wichtiges klären. Die LMS-Kurse sind nach dem Jahr des Studienbeginns geordnet, Ihren Kurs für das Jahr 2023 finden Sie hier. Bitte schauen Sie sich alles durch und nutzen Sie die für Sie passenden Angebote.

Das digitale Kennenlernen ersetzt natürlich nicht die persönlichen Kontakte: Besuchen Sie die Lehrveranstaltungen und machen Sie reichlich von allen Sprechstundenangeboten sowie weiteren Gelegenheiten des Kennenlernens und Austausches Gebrauch.

Gemeinsam starten werden wir mit einer Eröffnungsveranstaltung am Dienstag, den 11.04.2023, bei der Sie wichtige Informationen rund um Ihr Studium erhalten und die Ansprechpartner*innen kennenlernen werden. Die Einführungsveranstaltung findet von 14:15 Uhr bis 15:45 Uhr in Hörsaal 11 auf dem Campus (und nicht in unseren Räumlichkeiten am Taubertsbergbad!) statt. Darüber hinaus bieten wir Ihnen verschiedene kleinere Events an. Termine und Themen werden jeweils rechtzeitig im LMS-/Moodle-Kurs bekannt gegeben. So können Sie auch auf diese Weise neue, persönliche Kontakte knüpfen.

In der Einführungswoche wird der Fachschaftsrat Ihnen mit einem Frühstück am Mittwoch, den 12.04.2023,  um 8:00 Uhr die Möglichkeit bieten, sich untereinander kennenzulernen. Außerdem haben Sie nach der Eröffnungsveranstaltung am 12.04.2023 die Möglichkeit, unser Gebäude kennenzulernen.  Darüber hinaus haben sich verschiedene erfahrenere Studierende bereit erklärt, Ihnen als Patinnen und Paten zur Seite zu stehen. Senden Sie bei Bedarf eine Mail an: fs-kath.theologie@uni-mainz.de.

Zusätzlich finden Sie auf den Seiten des Studienbüros zwei umfangreiche Broschüren, mit dem Titel "Katholische Theologie in Mainz" und "Informationen für Studienanfänger*innen". Diese enthalten alle wichtigen Informationen organisatorischer Art zur Aufnahme Ihres Studiums  – vertiefen Sie sich gerne in ihre Lektüre.

Wir freuen uns sehr darauf, Ihnen persönlich zu begegnen!

Heike Grieser, Dekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät
Konrad Huber, Prodekan der Katholisch-Theologischen Fakultät

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TheMa-Tag 2023

Nach dreijähriger coronabedingter Pause wird am Dienstag, den 23. Mai 2023, von 14:00 bis 18:00 Uhr wieder der TheMa-Tag der beiden theologischen Fakultäten stattfinden. Wir freuen uns Sie zu einem Nachmittag zum Thema „Highway to Hell? Beobachtungen aus der Theologie zu apokalyptischen Gegenwartsszenarien einladen zu dürfen.

Als Gastredner konnten wir Frau Prof. Dr. Regina Polak (Associate Professor für Praktische Theologie, Universität Wien) und Herrn Prof. Dr. Alexander-Kenneth Nagel (Professor für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt sozialwissenschaftliche Religionsforschung, Universität Göttingen) gewinnen und freuen uns auf zwei spannende Vorträge zum Thema der Apokalyptik.

Nach den Vorträgen wird es die Möglichkeit zur thematischen Arbeit in folgenden Arbeitsgruppen geben:

  • Utopisch denken lernen: Wege aus der Endzeitdepression
  • Der apokalyptische Lieblingsroman von Papst Franziskus: Robert Hugh Bensons "Der Herr der Welt" (1906) im historischen Kontext
  • Apokalypse now! Was is(s)t der Mensch? Die Notwendigkeit einer Theologie der nichtmenschlichen und menschlichen Tiere
  • Schulstreiks, Blockaden, Sabotagen - Gedichte? Welche Widerstands- und Protestformen sind angesichts kaum gebremster Erderwärmung legitim und effektiv?
  • Jesus und die "letzte Generation". Schöpfungsethik im Horizont der Apokalyptik
  • "Brenn das Haus der Zeit hin in deinen Feuern". Krieg und Seuche im Spiegel von Kirchenliedern
  • Pathway to heaven!? (K)Ein Beitrag von der Johannesapokalypse
  • Gott zerschlägt die Kriege

Zum Abschluss wartet noch eine gemeinsame Podiumsdiskussion, in der die Ergebnisse der Arbeitsgruppen verknüpft werden.

Die Anmeldung zum TheMa-Tag ist hier möglich.

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Raum und Raumvorstellungen bei Paulus

Vom 22. bis zum 24. März 2023 findet am Fachbereich 01 (Wallstraße 7a, Hörsaal T 1) eine Tagung zum Thema "Raum und Raumvorstellungen bei Paulus" statt. Die Tagung wird veranstaltet von Prof. Dr. Esther Kobel (Evangelisch-Theologische Fakultät) und Prof. Dr. Konrad Huber (Katholisch-Theologische Fakultät).

Der "spatial turn", die Auseinandersetzung mit dem Thema Raum, ist in einzelnen theologischen Disziplinen mittlerweile etabliert und gewinnt auch im Bereich der neutestamentlichen Forschung zunehmend an Aufmerksamkeit. Nur ausnahmsweise sind indes bislang die Frage nach Raum und Raumvorstellungen in der neutestamentlichen Briefliteratur und insbesondere beim Apostel Paulus im Fokus. Diese Fragestellung eingehender in den Blick zu nehmen ist Ziel der Tagung. Dabei gilt es verschiedene Aspekte und ein möglichst breites Spektrum auszuloten, etwa das in den Briefen greifbare Raumkonzept der paulinischen Mission, die Frage nach Stadt und städtischem Milieu als "Aktionsraum" der paulinischen Korrespondenz, das Moment von räumlicher Nähe und Distanz im Kontext brieflicher Kommunikation, die Nennung konkreter und/oder die Etablierung imaginierter Räume und deren soziologische und politische Implikationen, das Weltbild des Paulus, sein Verständnis von Himmel, Kosmos etc. und viele mehr.

Referentinnen und Referenten der Tagung:

Christan Blumenthal (Bonn), Bärbel Bosenius (Berlin), Kathy Ehrensperger (Potsdam), Michael Hölscher (Mainz), Konrad Huber (Mainz), Sandra Huebenthal (Passau), Thorsten Jantsch (München), Esther Kobel (Mainz), Ksenija Magda (Zagreb), Nils Neumann (Hannover), Jan Rüggemeier (Bonn), Peter Wick (Bochum).

Außerdem findet am 22. März 2023 im Hörsaal T3 um 18:15 Uhr ein öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Markus Schroer (Marburg) statt.

Das Tagungsprogramm und nähere Informationen finden Sie hier.

Anmeldung zur Tagung bitte an: neues-testament@uni-mainz.de

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Öffentlicher Abendvortrag "Religion, Raum und Gesellschaft. Eine raumsoziologische Perspektive"

Prof. Dr. Markus Schroer ist seit 2010 Professor für Allgemeine Soziologie an der Philipps-Universität Marburg. Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit sind unter anderem soziologische Theorien, Kultursoziologie, Raum-, Stadt- und Architektursoziologie sowie Soziologie der Grenze. Der Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit findet im Rahmen der Tagung "Raum und Raumvorstellungen bei Paulus am Fachbereich 01 Katholische Theologie und Evangelische Theologie statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Beginn: 18:15 Uhr

Ort: Mainz, Wallstraße 7a, Hörsaal T3

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Aktuelles Forum

Im Rahmen des "Aktuellen Forums" als Teil der Übung zur "Politischen Ethik" kommt am 26.01. von 12:15 bis 13:45 Herr Ordinariatsdirektor Dieter Skala, der Leiter des Katholischen Büros in Mainz, zu uns und steht zum Gespräch zur Verfügung.

Das Katholische Büro Mainz ist das politische Verbindungsbüro der katholischen (Erz-) Diözesen mit rheinland-pfälzischen Gebietsanteilen - also Trier, Speyer, Mainz, Limburg und Köln. Herr Skala arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kirche und Staat/Politik zu verschiedensten Themen, die Kirche und Staat/Politik betreffen.

Zu dieser sicher sehr interessanten Begegnung sind Sie herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet im Seminarraum T5 statt.

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75. Jahrestagung vom 13. – 15. April 2023 – Specialis vera filia? Das (Erz-)Bistum Mainz und Rom –

Die 75. Jahrestagung der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte wird vom Bistum Mainz ausgerichtet. Sie findet vom 13. bis 15. April 2023 statt und steht unter dem Thema "Sepcialis vera filia? Das (Erz-)Bistum Mainz und Rom".

Die "besondere Tochter der römischen Kirche" wird das goldene Mainz erstmals 1150 auf dem ersten Mainzer Stadtsiegel genannt. Die Versinschrift auf dem Ziborium des mittelalterlichen Hochalters im Mainzer Dom erweiterte dies zur "besonderen, wahren Tochter". tatsächlich war das Verhältnis der Mainzer Kirche zu Rom speziell. Der Name von Erzbischof Bonifatius stand für das Programm einer romverbundenen fränkischen Landeskirche, die Mainzer Sakraltopographie bezog sich auf Rom und im 19. Jahrhundert wurde Mainz zum Zentrum einer romorientierten "ultramodernen" Theologie und Kirchenpolitik. Zugleich gab es aber immer auch Konflikte mit "Rom" - zur Zeit der Reichskirche wie auch im 19. und 20. Jahrhundert. Die Tagung leuchtet dieses Spannungsverhältnis mit exemplarischen Schlaglichtern aus.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

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